eGov – 50 shades of "e"

Die öffentliche Hand muss ein "e"Angebot „an alle“ machen und kann dabei weder auf eine breite und belastbare Erfahrungsbasis bei Entscheidern und Mitarbeitern der einzelnen Behörden noch auf Budgets für Umsetzung und Marketing in vergleichbarem Umfang wie die erfolgreichen Unternehmen des Internetzeitalters zurückgreifen.

Die Meinung der Bürger in nüchternen Zahlen: Zufriedenheit der Bürger mit den aktuellen eGov-Angeboten in der Schweiz 75% (2014: 87%), in Deutschland 62% (2014: 52%).

Die Treiber von eGov sind Wirksamkeit und Sicherheit der Angebote und der jeweiligen Daten. Zufriedenheitsanalysen können Einfluss auf die Gestaltung der Interaktion mit Bürgern und Wirtschaft nehmen, nicht aber die öffentliche Leistungsverpflichtungen als solche in Frage stellen oder einer Lebenszyklussteuerung unterwerfen, da in den meisten Fällen ein Regelwerk aus Gesetzen und Verordnungen die Leistung in unveränderlicher Form beschreibt.

 

aus Hanisch, Klütsch, Pfitzner: eGov – 50 shades of "e"
Betrachtungen zur Digitalisierung der öffentlichen Hand in OSCAR.trends, 2015

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