Industrialisierung 3.0 – Der Weg zurück zum Kunden

Die Unterscheidung der Industrialisierung in Phasen ist nicht als rein zeitliche Differenzierung zu verstehen, die eine Abgeschlossenheit dieser Phasen und möglicherweise sogar „Überholtheit“ von Instrumenten und Ergebnissen nahelegen könnte. Natürlich haben sich fortlaufend bestimmte Marktstandards etabliert, die beispielsweise auf der jeweiligen Technologiereife beruhen. So läßt beispielsweise der neuerliche Anlauf des Mobile Banking mit den aktuell verfügbaren Bandbreiten und Smartphones die Gehversuche in Form des WapBankings in wohlverdiente Vergessenheit geraten.

John Diebold unterscheidet drei Entwicklungsphasen: Auf die Änderung der Arbeitsweise (how work is done) folgt – in seiner Systematik – die Veränderung der Arbeitsinhalte (which work is done), bis schließlich die gesamte betriebliche und private Umwelt einer Neuausrichtung unterliegt (changes of the world in which we work)

John Naisbitt nannte es einen Megatrend des Informationszeitalters, dass eine zunehmend technisierte Umwelt die Suche nach persönlicher und personalisierter Interaktion verstärkt – High Tech | High Touch.

 

aus Pfitzner: Industrialisierung 3.0 – Der Weg zurück zum Kunden
in Dürr, Schnüttgen: Optimierung der Kreditprozesse; Heidelberg, 2013

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