Prozessmanagement in Förderbanken

Dezentrale Handlungsspielräume entfalten ihre Effizienzpotentiale dort, wo nicht zeitkritische Wiederholung, sondern situative Rekombination von Produkt- oder Prozessmodulen dem Marktanspruch entsprechen hilft. Die Definition von Übergabeparametern an Prozess- und IT-Schnittstellen ist einerseits Voraussetzung für die Erfüllung (aufsichtsrechtlicher) Marktstandards (derzeit bspw. E-Cohesion) oder die Herauslösung bestimmter Abwicklungsstrecken zur Vergabe (im Sinne von Outsourcing) oder Pflege (im Sinne eines Application Life Cycle Managements).

Nicht zuletzt durch die Vorgaben der E-Cohesion werden Anforderungen an die Förderpraxis gestellt, die eine Neugestaltung der Förderprozesse auf Basis neuer, in anderen Branchen bereits etablierter Techniken erfordert. […] Hier kann die Weiterentwicklung der IT im Sinne einer (Business-) Service-Orientierten Architektur die Grundlage für die geforderte Agilität sein.

 

aus Dastig, Gwosdz, Pfitzner: Prozessmanagement bei Förderbanken
in Helfer, Schnüttgen: Prozessmanagement in Regionalbanken; Heidelberg, 2014

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